Ausbildung Masseur
Weiterbildung
Weiterbildung zum Masseur
Ausbildung

Der Masseur Beruf ist einem stetigen Wandel unterworfen. Im Folgenden werden Sie über die Aus- und Weiterbildung sowie den Tätigkeits- und Einsatzbereich von Masseuren informiert.

Aus- und Weiterbildung zum Masseur

Die Ausbildung zum Masseur ist bundeseinheitlich geregelt und erfolgt als schulische Ausbildung an Berufsfachschulen. Die Ausbildung dauert 2,5 Jahre und wird mit einem staatlich anerkannten Abschluss beendet. Während der praktischen Phase kann sich der angehende Masseur auf verschiedene Therapien spezialisieren und eigene Schwerpunkte setzen.

Nach der Abschlussprüfung folgt ein sechsmonatiges verpflichtendes Praktikum. Am Ende bekommt der Masseur die Erlaubnisurkunde zur Führung der Berufsbezeichnung "Masseur und medizinischer Bademeister". Die praktische Ausbildung findet in einem Krankenhaus oder in einer anderen dafür geeigneten Einrichtung statt, die eine Ausbildungserlaubnis besitzt.

Die Inhalte der Ausbildung sind vielschichtig und reichen von der Erhebung von Befunden, über den Aufbau des menschlichen Bewegungsapparats bis hin zu Hygienemaßnahmen und gesetzlichen Regelungen im Gesundheitswesen. im praktischen Teil beschäftigt man sich der klassischen Massagetherapie, Reflexzonentherapie oder auch der Elektro- und Strahlentherapie.

Wie in anderen Gesundheitsberufen ist es auch für Masseure wichtig, sich nach der Ausbildung regelmäßig weiterzubilden, um auf dem neuesten Stand zu bleiben. Im Folgenden findest Du eine Übersicht über entsprechenden Weiterbildungsangebote:

Masseur - Voraussetzungen

Der Beruf des Masseurs setzt einen Hauptschulabschluss voraus. Möglich ist auch eine gleichwertig anerkannte Schuldbildung bzw. eine mindestens einjährige, abgeschlossene Berufsausbildung.

Die Ausbildung an staatlich anerkannten Schulen ist in der Regel kostenlos. Private Schulen erheben einen monatlichen Ausbildungsbeitrag, der je nach Schule variiert.

Bei Beginn der Ausbildung zum Masseur muss der Bewerber mindestens das 16. Lebensjahr vollendet haben und gesundheitlich für die Ausübung des Berufes geeignet sein.

Ein hohes Verantwortungsbewusstsein ist für die erfolgreiche Behandlung von kranken Menschen unabdingbar. Selbstständigkeit, sicheres Anwenden von erlernten Ausbildungsinhalten, Einfühlungsvermögen und hohe soziale Kompetenzen runden das Berufsbild ab.

Das Berufsbild Masseur

Masseure und medizinische Bademeister wenden bei ihren Patienten verschiedenste physikalische Therapien an. Eine Massage dient z.B. vornehmlich der Beeinflussung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur. Die Einwirkung auf die Bereiche erfolgt durch Dehnungs-, Zug- und Druckreiz. Die Wirkung einer Massage erstreckt sich von der jeweils behandelten Stelle des Körpers und verbreitet sich über den gesamten Organismus.

Der Masseur schließt auch die Psyche des Menschen mit ein. Damit wird der Beruf des Masseurs den physiotherapeutischen Berufen zugeteilt und ist ein Teil des modernen Gesundheitswesens.

Die Nachfrage nach natürlichen und nebenwirkungsfreien Therapien steigt stetig. Um einen Behandlungserfolg zu garantieren, muss der Masseur heute mehrere Methoden miteinander kombinieren. Dafür ist ein hohes medizinisches Wissen erforderlich sowie eine hohe Kooperationsbereitschaft mit Ärzten und anderen Therapeuten.

Tätigkeit und Einsatzbereiche des Masseurs

Masseure können in Krankenhäusern, Massagepraxen, Gesundheitszentren oder Rehabilitationskliniken, aber auch in Wellnesshotels angestellt werden. Im modernen Gesundheitswesen ist der Einsatz von Masseuren sehr vielfältig.

Im medizinischen Bereich liegt der Tätigkeitsschwerpunkt vor allem auf der präventiven, kurativen und rehabilitativen Medizin.  Die verschiedenen Teilbereiche werden durch unterschiedliche Therapieformen des Masseurs abgedeckt.

Der präventive Einsatz von Massagen hat zum Ziel, Krankheiten erst gar nicht entstehen zu lassen. Eine in der Entstehung begriffene Krankheit soll frühzeitig erkannt und behandelt werden. Rückfälle von bereits behandelten Krankheiten können verhindert und chronische Erkrankungen therapiert werden. Auch hier gibt es verschiedene Einsatzmöglichkeiten der Masseure, zum Beispiel in der Osteoporose-Prävention, der Rückenschule oder im sportlichen Bereich.

Im Bereich der kurativen Medizin sollen bereits aufgetretene Erkrankungen beseitigt oder gelindert werden. Arzt und Masseur arbeiten in diesem Bereich eng zusammen, um die Beschwerden des Patienten zu lindern. Grundvoraussetzung für den Einsatz im kurativen Bereich ist fundiertes medizinisches Wissen. Der Masseur muss die Vielschichtigkeit und die Wechselwirkungen der Physikalischen Therapie sehr genau kennen. Nur dann kann er verschiedene Behandlungsmethoden gezielt anwenden.

Masseure werden hier vor allem im Bereich der Schmerzlinderung und der Beeinflussung von Durchblutungs- und Stoffwechselstörungen eingesetzt. Die Verbesserung und Erhaltung der Beweglichkeit durch Massagen ist ein weiterer Tätigkeitsschwerpunkt.

Im Bereich der Rehabilitation arbeiten die Masseure mit den verschiedensten Therapeuten und anderen Berufsgruppen zusammen. Hier geht es vorrangig darum, die Gesundheit des Patienten wieder herzustellen und die schnelle Rückkehr in den Beruf zu gewährleisten. Dafür werden alle nötigen und möglichen Maßnahmen ergriffen, um die Arbeitsfähigkeit schnell wieder zu erreichen. Für Masseure ergeben sich hier vielfältige Betätigungsmöglichkeiten.

Masseur - Verdienst

Das Gehalt des Masseurs richtet sich danach, wo und bei wem er arbeitet. Das Gehalt in einem privatrechtlichen Arbeitsverhältnis wird mit dem Arbeitgeber frei verhandelt. Häufig orientieren sich die Arbeitgeber am Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst. Das Anfangsgehalt liegt in der Regel in Gruppe drei oder vier, was 1.676 bzw. 1.704 Euro im Monat entspricht.

Arbeitet der Masseur freiberuflich in einer eigenen Praxis mit Kassenzulassung, wird er nach den Vergütungssätzen der Krankenkassen bezahlt. Eine genaue Bezifferung des Einkommens eines freiberuflichen Masseurs ist nicht möglich. Das Einkommen unterliegt in diesem Fall unterschiedlichen Einflüssen.

Ausbildung zum Physiotherapeut
Kombination aus Masseur und Krankengymnast
Klassische Massage
Wird auch von Ärzten verordnet
Anleitung: Klassische Massage
Sowohl im Sitzen als auch im Liegen
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