Ausbildung Masseur
Weiterbildung
Weiterbildung zum Masseur
Ausbildung

Der Masseur Beruf ist einem stetigen Wandel unterworfen. Im Folgenden werden Sie über die Aus- und Weiterbildung sowie den Tätigkeits- und Einsatzbereich vom Masseur informiert.

Das Berufsbild Masseur

Eine Massage dient vornehmlich der Beeinflussung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur. Die Einwirkung auf die Bereiche erfolgt durch Dehnungs-, Zug- und Druckreiz. Die Wirkung einer Massage erstreckt sich von der jeweils behandelten Stelle des Körpers und verbreitet sich über den gesamten Organismus.

Der Masseur schließt auch die Psyche des Menschen mit ein. Damit wird der Masseur Beruf den physiotherapeutischen Berufen zugeteilt und ist ein Teil des modernen Gesundheitswesens.

Die Nachfrage nach natürlichen und nebenwirkungsfreien Therapien steigt stetig. Um einen Behandlungserfolg zu garantieren, muss der Masseur heute mehrere Methoden miteinander kombinieren. Dafür ist ein hohes medizinisches Wissen erforderlich sowie eine hohe Kooperationsbereitschaft mit Ärzten und anderen Therapeuten.

 

Aus- und Weiterbildung zum Masseur

Die Ausbildung zum Masseur dauert 2,5 Jahre und wird mit einem staatlich anerkannten Abschluss beendet. Während der praktischen Phase kann der angehende Masseur sich auf verschiedene Therapien spezialisieren und eigene Schwerpunkte bilden.

Nach der Abschlussprüfung folgt ein sechsmonatiges Praktikum, dass der Masseur absolvieren muss. Am Ende bekommt der Masseur die Erlaubnisurkunde zur Führung der Berufsbezeichnung "Masseur und medizinischer Bademeister". Die praktische Ausbildung findet in einem Krankenhaus oder in einer anderen dafür geeigneten Einrichtung statt, die eine Ausbildungserlaubnis besitzt.


Masseur - Voraussetzungen

Der Beruf des Masseurs setzt einen Hauptschulabschluss voraus. Möglich ist auch eine gleichwertig anerkannte Schuldbildung bzw. eine mindestens einjährige, abgeschlossene Berufsausbildung. Die Ausbildung an staatlich anerkannten Schulen ist in der Regel kostenlos. Private Schulen erheben einen monatlichen Ausbildungsbeitrag, der je nach Schule variiert.

Bei Beginn der Ausbildung zum Masseur muss der Bewerber mindestens das 16. Lebensjahr vollendet haben. Er muss gesundheitlich für die Ausübung des Berufes geeignet sein. Ein hohes Verantwortungsbewusstsein ist für die erfolgreiche Behandlung von kranken Menschen unabdingbar. Selbstständigkeit, sicheres Anwenden von erlernten Ausbildungsinhalten, Einfühlungsvermögen und hohe soziale Kompetenzen runden das Berufsbild ab.

Masseur - Tätigkeit und Einsatzbereiche

Im modernen Gesundheitswesen ist der Einsatz von Masseuren sehr vielfältig. Die Physikalische Therapie beruht auf natürlichen Wirkprinzipien und ist nebenwirkungsfrei. Die Wirkung dieser Behandlungsmethode ist allgemein anerkannt und wissenschaftlich nachgewiesen. Viele Ärzte vertrauen auf die schonende und zugleich wirksame Therapieform und sind von deren Vorteilen überzeugt.

Im medizinischen Bereich liegt der Tätigkeitsschwerpunkt vor allem auf der präventiven, kurativen und rehabilitativen Medizin.  Die verschiedenen Teilbereiche werden durch unterschiedliche Therapieformen des Masseurs abgedeckt.

Der präventive Einsatz von Massagen hat zum Ziel, Krankheiten erst gar nicht entstehen zu lassen. Eine in der Entstehung begriffene Krankheit soll frühzeitig erkannt und behandelt werden. Rückfälle von bereits behandelten Krankheiten können verhindert und chronische Erkrankungen therapiert werden. Auch hier gibt es verschiedene Einsatzmöglichkeiten der Masseure, zum Beispiel in der Osteoporose-Prävention, der Rückenschule oder im sportlichen Bereich.

Im Bereich der kurativen Medizin sollen bereits aufgetretene Erkrankungen beseitigt oder gelindert werden. Arzt und Masseur arbeiten in diesem Bereich eng zusammen, um die Beschwerden des Patienten zu lindern. Grundvoraussetzung für den Einsatz im kurativen Bereich ist fundiertes medizinisches Wissen. Der Masseur muss die Vielschichtigkeit und die Wechselwirkungen der Physikalischen Therapie sehr genau kennen. Nur dann kann er verschiedene Behandlungsmethoden gezielt anwenden.

Masseure werden hier vor allem im Bereich der Schmerzlinderung und der Beeinflussung von Durchblutungs- und Stoffwechselstörungen eingesetzt. Die Verbesserung und Erhaltung der Beweglichkeit durch Massagen ist ein weiterer Tätigkeitsschwerpunkt.

Im Bereich der Rehabilitation arbeiten die Masseure mit den verschiedensten Therapeuten und anderen Berufsgruppen zusammen. Hier geht es vorrangig darum, die Gesundheit des Patienten wieder herzustellen und die schnelle Rückkehr in den Beruf zu gewährleisten. Dafür werden alle nötigen und möglichen Maßnahmen ergriffen, um die Arbeitsfähigkeit schnell wieder zu erreichen. Für Masseure ergeben sich hier vielfältige Betätigungsmöglichkeiten.

Masseur - Verdienst

Das Gehalt des Masseurs richtet sich danach wo und bei wem er arbeitet. Das Gehalt in einem privatrechtlichen Arbeitsverhältnis wird mit dem Arbeitgeber frei verhandelt. Häufig orientieren sich die Arbeitgeber am Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst. Das Anfangsgehalt liegt in der Regel in Gruppe drei oder vier, was 1.676 bzw. 1.704 Euro im Monat entspricht.

Arbeitet der Masseur freiberuflich in einer eigenen Praxis mit Kassenzulassung wird er nach den Vergütungssätzen der Krankenkassen bezahlt. Eine genaue Bezifferung des Einkommens eines freiberuflichen Masseurs ist nicht möglich. Das Einkommen unterliegt in diesem Fall unterschiedlichen Einflüssen.

Ausbildung zum Physiotherapeut - Kombination aus Masseur und Krankengymnast
Klassische Massage - Wird auch von Ärzten verordnet
Anleitung: Klassische Massage - Sowohl im Sitzen als auch im Liegen
www.die-schule.de - Die Schule für angehende Masseure
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