Tantra Massage
Massage Utensilien
Tantra
Entspannung mit Massagen

Eine Tantra Massage dient nicht nur dazu, den gesamten Körper in Entspannung zu versetzen, sie soll auch Liebe, Sicherheit und Geborgenheit vermitteln. Der eigene Körper und der des Partners sollen angenommen und geliebt werden.

Ursprünge der Tantra Massage

Der Begriff Tantra kommt ursprünglich aus dem Sanskrit und bedeutet so viel wie „Weben“ oder „Ausdehnen“. Um Ausdehnung geht es auch bei der gleichnamigen Tantra Massage, der Körper und das Bewusstsein sollen sich ausdehnen und auf den Weg zu einer sinnlichen Reise machen.

Körper und Geist werden verwoben, es gibt keine Trennung mehr, alles fließt sanft und zärtlich ineinander über. Die Ursprünge des Wortes Tantra liegen unendlich weit in der Vergangenheit, als die Menschen noch Fruchtbarkeitsriten durchführten und an magische Rituale glaubten.

Die fernöstliche Tantra Lehre stellte eine Gegenbewegung zum asketischen Yoga und dem Buddhismus dar. Im Tantra ging es nicht um Entsagung und Abstinenz, es ging um Sinnlichkeit und Ausgeglichenheit.

Als Begründer der Tantra Massage gilt Andro Andreas Rothe, der sich diese Ansichten zu Nutze gemacht hat und im Jahre 1977 das erste deutsche Tantra Institut gründete. Dort wurde auch erstmalig die Tantra Massage angeboten. Die Technik war eine Mischung aus fernöstlichen Massagetechniken.

Tantra Massage - Ablauf und Wirkung

Der Wunsch nach Berührungen gilt als eines der grundlegendsten Bedürfnisse des Menschen, zu wenig Körperkontakt macht krank und unglücklich. Durch die Tantra Massage wird der gesamte Körper gestreichelt, berührt und massiert. Der Energiefluss wird angeregt, die Sinne öffnen sich und der Körper erfährt eine komplette Entspannung. Auch der sensible Intimbereich wird bei dieser Massageform nicht ausgelassen: Sinnlichkeit und Lust gelten als tiefste Quelle zu Lebensfreude und Glück.

Die Erotik und die sexuelle Energie werden ganz bewusst mit einbezogen, da der Mensch ein zutiefst sexuelles Wesen ist. Die Tantra Massage kann die Beziehung zwischen Mann und Frau auf eine ganz neue Ebene emporheben, der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Den geliebten Menschen zu massieren bedeutet, ihm ein zutiefst persönliches Geschenk zu machen, ihm Zeit und Liebe zu schenken.

Ob man ihn bei der Tantra Massage lediglich mit seinen Händen berührt, ob man warme Öle und duftende Essenzen benutzt, ob man ihn mit Federn sanft kitzelt oder mit Seidentüchern umschmeichelt – wichtig ist das Gefühl der Geborgenheit, das eine solche Massage vermittelt.

Eine Tantra Massage sollte nicht weniger als eine Stunde dauern, besser zwei. Der Raum sollte angenehm warm sein und das Licht gedämpft. Das Berühren und Massieren des Intimbereiches sollte gegen Ende der Massage erfolgen, der sexuelle Höhepunkt ist dabei jedoch nicht das Ziel der Tantra Massage.

Professionelle Massagen und Seminare

In zahlreichen Tantra Massage Seminaren können Paare lernen, sich diese besondere Art der Berührungen zu schenken. An professionellen Massagen können selbstverständlich auch Einzelpersonen teilnehmen. Da dies für viele Menschen zunächst eine etwas pikante Angelegenheit ist, geht der Masseur sehr langsam und behutsam auf den Gast zu.

Meist kann dieser sich schon nach kurzer Zeit fallenlassen und die Massage genießen. Die Tantra Massage ist hervorragend geeignet, um Stress abzubauen und zu tiefer Ausgeglichenheit zu gelangen. Die Menschen sind zufriedener, liebevoller und ruhiger – fühlen sie sich doch nach einer solchen Massage ganz im Einklang mit sich selbst.

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