Das muss man über Thaimassagen wissen

Auf den ersten Blick sind die Unterschiede zwischen einer klassischen Massage und der traditionellen Thaimassage recht groß. Bei der Thaimassage, die auf thailändisch „Nuad Phaen Boran“ genannt wird und damit soviel wie „heilsame Berührung“ bedeutet, werden die Patienten kraftvoll und dynamisch in unterschiedliche Positionen gebracht, die an Yoga-Figuren erinnern. Unter vollem Körpereinsatz wird hier gedehnt, gestreckt und geknetet was das Zeug hält.

Die Thaimassage ist zwar durchaus entspannend und heilsam, allerdings nicht für alle Menschen und in jedem Studio empfehlenswert. Das wichtigste ist, auf ein professionelles Massage-Studio zurückzugreifen.

Thaimassage – Wirkung und Behandlung

Dass die traditionelle Thaimassage durchaus ihre Wirkung zeigt, steht nicht in Frage. In Studien konnte bereits belegt werden, dass sich die Massageform beispielsweise auf Rückenschmerzen positiv auswirkt. In der Schweiz, Deutschland und Österreich werden mittlerweile sowohl die ursprüngliche Form der Massage als auch angepasste Varianten angeboten.

Anders als bei der klassischen Gesundheits- oder Wellnessmassage werden bei der traditionellen thailändischen Massage in Bauchlage des Patienten beispielsweise:

  • Die Unter- und Oberschenkel nach hinten gebogen
  • Die Beine nach oben gezogen und gestreckt
  • Der Rücken gebogen und beide Arme nach hinten gezogen

Damit sind die Bewegungsabläufe intensiver gestaltet, als bei den Entspannungsmassagen. Während der Massage werden auch unterschiedliche Körperbereiche, wie:

  • Die Ellbogen
  • Die Füße
  • Die Handballen
  • Die Knie

mit einbezogen. Hier werden bestimmte lokale Punkte massiert und gedrückt. Nach der ayurvedischen Lehre werden so unterschiedliche Energiepunkte und -leitbahnen rhythmisch bearbeitet.

So ist es möglich, die Zirkulation des Blutes anzuregen und die Sauerstoffversorgung der Muskeln zu gewährleisten. Mit Hilfe der Thaimassage können ebenfalls die folgenden Wirkungen erzielt werden:

  • Kräftigung der inneren Organe
  • Anregung des Stoffwechsels
  • Abbau von im Blut befindlichen Stresshormonen
  • Linderung von Schmerzen
  • Lösungen von Verspannungen in den Muskeln

Darüber hinaus berichten Anhänger der Thaimassage, dass sich ihr Körpergefühl maßgeblich verbessert hat. Gegen eine Thaimassage ist bei leichten körperlichen Beschwerden, wie Knie- oder Rückenschmerzen, somit nichts einzuwenden.

Besonders als präventive Maßnahme ist die Thaimassage sehr gut geeignet und kann die Beweglichkeit und die Körperhaltung durch Verdrehungen, Beugungen und Dehnungen verbessern. Die traditionelle Art der Massage sollte monatlich mindestens zwei Mal angewendet werden, um von den positiven Auswirkungen bestmöglich zu profitieren.

Wie kann ein professionelles Studio gefunden werden?

Eine professionelle Behandlung ist wegen der Intensität und der Vielfalt der ausgeführten Übungen bei der Thaimassage überaus wichtig. Mittlerweile sind in der gesamten Bundesrepublik, der Schweiz und Österreich tolle Thai Masseure zu finden. Es gibt allerdings auch schwarze Schafe, die entsprechende Studios ohne professionelle Ausbildung betreiben.

Rechtlich ist zwar kein spezielles Massage-Zertifikat vorgeschrieben, dennoch kann eine qualifizierte Ausbildung zum Thai Masseur absolviert werden. Auf eine entsprechende Qualifikation sollte dabei bei der Studiowahl Wert gelegt werden. Außerdem zeichnet sich ein professionelles Thaimassage-Studio dadurch aus, dass sein Massageangebot vielfältig gestaltet ist.

Das Studio selbst ist ebenfalls ein gutes Kriterium, um einen professionellen Anbieter zu finden. Absolute Hygiene sollte hier selbstverständlich sein. Sollten in dem Studio auch erotische Massagen angeboten werden, ist dies sehr häufig ein Anzeichen dafür, dass es sich um keine professionelle Thaimassage handelt.

Quelle: Thaimassage Zürich