Tibetische Klangschalen: Mehr als nur pure Entspannung

Befindet man sich in einem Raum mit Tibetischen Klangschalen, welche angeschlagen werden, so lässt sich das empfundene Gefühl nur schwer mit Worten beschreiben. Eine vollkommene innere Ruhe und eine Stimmung der grenzenlosen Entspannung treffen es wohl am besten. Klangschalen haben ihren Ursprung in der Himalaya Region, doch werden sie heute sowohl im Wellness-Bereich als auch in der Klangtherapie eingesetzt.

Herkunft und Bauweise von Klangschalen

Streng betrachtet darf man nicht davon ausgehen, dass Tibetische Klangschalen auch aus Tibet stammen. Vielmehr hat sich der Begriff lediglich im Handel etabliert. Klangschalen werden heute zumeist in Nepal oder Nordindien, zum Beispiel in Assam oder Bengalen, hergestellt. Ihren Ursprung haben sie jedoch tatsächlich in der Himalaya Region. Dort dienten sie traditionell als Essgeschirr. Heute steht einem die Wahl offen, antike Stücke oder neu hergestellte Klangschalen zu erwerben. Besonders antike Klangschalen bestehen noch aus Bronze, also einer Legierung als Kupfer und Zinn. Bei neueren Klangschalen, die im besten Fall immer noch über starker Hitze von Hand getrieben wurden, kommt vor allem das günstigere Messing zum Einsatz. Doch weniger das Herstellungsmaterial als vielmehr die Qualität der Schale trägt zur erfolgreichen Anwendung bei. Denn die Schalen müssen über klare und möglichst langanhaltenden Töne verfügen. Neben einem tiefen Grundton klingen meist ein bis zwei weitere hohe Töne mit. Sie schweben förmlich im Raum, breiten sich sanft und gleichmäßig aus. Menschen fühlen dabei tiefe Entspannung und Losgelöstheit. Aus diesem Grunde kommen die Klangschalen sowohl im Wellness-Bereich, als auch bei Therapien und bei Meditationen zum Einsatz.

Klangschalen als Therapiemittel

Tibetische Klangschalen führen unweigerlich zu einem Wohlgefühl im Körper. Dieses Gefühl ist sowohl emotional als auch physisch spürbar. Denn die Schwingungen der Schalen übertragen sich auf die Umgebung, also auch auf den Körper. Tibetische Klangschalen gibt es in den verschiedensten Größen, von etwa 10 cm bis hin zu mehr als einem halben Meter Durchmesser. Ihren warmen Ton führt man mit einem hölzernen Klöppel herbei, der entweder die Klangschale anschlägt oder sie durch Reiben in Vibration versetzt. Die verschiedenen Arten der Klangschalen erlauben teilweise unterschiedliche Anwendungen. Aufgrund der außergewöhnlich tiefenentspannenden Wirkung setzten Therapeuten die Klangschalen gern in der Klangtherapie oder der Klangmassage ein. Auch in Meditationsräumen, in Sinnesgärten oder aber in Kindergärten und Behinderteneinrichtungen leisten sie wertvolle Dienste. Manche Schalen werden sogar als Fußmassageschalen genutzt, indem man seine Füße direkt in die Schale stellt und diese die Vibrationen auf den ganzen Körper übertragen. Therapeuten sprechen dann von einem sogenannten Klangbad.

Fazit: Tibetische Klangschalen haben eine unglaublich beruhigende und entspannende Wirkung. Man nutzt sie daher sowohl für Wellnessanwendungen als auch für therapeutische Zwecke und bei Meditationen. Die Qualität der Klangschale ist für den erfolgreichen Einsatz von entscheidender Bedeutung.