7 hilfreiche Tipps gegen den Muskelkater

Eine Redewendung, die wohl fast jeder kennt. Auch auf den lästigen Muskelkaterschmerz könnte man gut verzichten. Da hat man mal die guten Vorsätze in die Tat umgesetzt, etwas für die Fitness zu tun und schon meldet sich am nächsten Tag der Muskelkater, der diese Beanspruchung (noch) nicht gewohnt ist. Nachfolgend sind sieben Tipps aufgeführt, die bei Muskelkater helfen können. Damit es auch weiterhin mit dem Fitnessprogramm gut läuft.

Die Do’s und Dont’s bei Muskelkater

Als Erstes ist zu erwähnen, dass eine medikamentöse Behandlung bei Muskelkater nicht möglich ist. Der Schmerz kann durch die Einnahme von leichten Schmerzmitteln zwar gemindert werden, gegen den Muskelkater als solches helfen diese jedoch nicht. Des Weiteren bestätigen Sportmediziner, dass die den Schmerzmitteln beigeführten Wirkstoffe den Muskelaufbau sogar stören könnten. Ein weiteres No-Go bei Muskelkater sind Dehnübungen und Massagen. Zu starke Dehnübungen nach dem Sport strapazieren die Muskeln nur zusätzlich. Auch der Druck, der durch eine Massage auf die Muskeln ausgeübt wird, stellt eine zusätzliche Reizung für die Muskeln dar. Manche empfinden eine Massage allerdings als angenehm. In diesem Fall sollte dafür ein Öl oder eine Salbe benutzt und die Massage mit sanften Bewegungen ausgeführt werden.

Magnesium und Wärme helfen

Magnesiumphosphat, wie beispielsweise im Schüssler Salz Nr. 7 enthalten, hilft effektiv bei Schmerzen und Krämpfen.

Viele Sportler berichten aus Erfahrung, dass sie auch den Einsatz von Wärme als hilfreich empfinden. Dafür eignet sich ein Besuch in der Sauna oder auch ein entspannendes Vollbad.

Salben und Öle

Sportsalben sind durchblutungsfördernd und wirken unterstützend bei der Regeneration der Muskulatur. Viele nutzen hierbei Salben auf Arnikabasis oder mit einem Arnikaanteil, da Arnika durch das ätherische Öl entspannend wirkt und zusätzlich entzündungshemmend. Gleichzeitig hat das sanfte Einreiben der schmerzenden Stellen einen ähnlichen Effekt, wie der einer Lymphdrainage. Durch das Abtransportieren von Gewebeflüssigkeit bildet sich so die Schwellung schneller zurück.

Als eine Art Geheimtipp bei Muskelkater gilt Pfefferminzöl. Ähnlich wie bei Arnika erzielen die ätherischen Öle, wie Menthol oder Menthon, eine entspannende und krampflösende Wirkung. Zugleich ist Pfefferminzöl durchblutungsfördernd. Die beanspruchten Muskeln können sich so schneller erholen und das Muskelziehen wird dadurch gemildert. Gut ist es, den betroffenen Bereich gleich nach der sportlichen Betätigung mit etwas Öl einzureiben. Hierfür eignet sich am besten ein Wattepad oder ein feuchtes Tuch. Auch Creatin soll zur Wirkweise positiv auf den Muskelkater auswirken.

Muskelkater durch Bewegung lindern

Bei Muskelkater mag man zunächst dazu neigen, sich erst einmal zu schonen und mit dem Sport zu pausieren. Doch Erfahrungswerte zeigen, dass gerade weitere Bewegung in abgemilderter Form und mit weniger Intensität dem Muskelziehen entgegenwirkt. Wer beispielsweise am Vortag gejoggt ist, könnte am zweiten Tag einfach walken oder spazieren gehen.

Die Faszienrolle

Faszienrollen, wie die sogenannte Blackroll, ermöglichen eine punktgenaue Behandlung der Entzündungen und steigern Elastizität sowie Leistungsvermögen der Muskeln.

Lebensmittel und Säfte

Rote Bete-Saft und Saft aus Sauerkirschen lindern die Muskelschmerzen. Kirschsaft hat eine entzündungshemmende Wirkung und die Antioxidantien darin unterstützen die Regeneration der Muskelgruppen. Ebenfalls reich an Antioxidantien ist Tomatensaft. Bei Milchzuckerunverträglichkeit sollte man natürlich auch keine normalen Milchprodukte zu sich nehmen.

Eine ähnliche Wirkung wie Aspirin hat übrigens der Scharfstoff Gingerol, der in Ingwer enthalten ist. Dieser kann die Schmerzen im Muskel bis zu 24 % mildern.

Zu guter Letzt ist Kokosnusswasser ein ideales Getränk für Sportler. Die Elektrolyte, die das Wasser der grünen Kokosnuss enthält, helfen gegen den Muskelkater.

Wie wäre es beispielsweise mit einem leckeren Smoothie?

Zu guter Letzt sollte Fisch auf dem Speiseplan stehen. Denn Fisch ist reich an Omega-3-Fettsäuren. Diese begünstigen die Entspannung der Muskeln und fördern den Heilungsprozess. Es kann aber auch einfach mal was gesundes Selbstgebackenes sein.